Am 23.03.2010 hat unsere Sandros Hündin „Baju“ geworfen.
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Mutter der Welpen: Baju Wild Hawk (Sandros Leisha Dog) |
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Vater der Welpen: Bizzaro La Bianco Montana (Weißer Schäferhund) |
| Rüden: | 6 |
| Hündinnen: | 5 |
Frisco of Silvermoon
Von Bajus Welpen ist nur noch ein Einziger bei uns.
Sein Name ist „Frisco of Silvermoon“, nachdem er aber wolfsgrüne, durchdringende Augen hat und derzeit nur aus Beinen besteht, haben wir ihn „Wolf“, genannt. Allerdings hatte „Wolf“ schon mehrere Namen, wie „ Air Wolf“, dank seiner übergroßen Ohren, die aerodynamisch etwas nach hinten gekippt sind, oder auch „Weberknecht“, da man immer das Gefühl hat, der gesamte Hunde würde nur aus Beinen bestehen. Zudem besitzt er einen sehr schlanken Körper, was ihm schon mal den Namen „Gräte“ eingehandelt hat. Aber bei „Wolf“ ist es nun geblieben.
Wolf wächst sehr ungleichmäßig. Hauptsächlich in die Höhe, dann wachsen wieder die Ohren, dann wächst der Körper irgendwie hinterher. Wir wissen, dass manche Welpen im Wachstum eher seltsam aussehen, manchmal hinten höher als vorne, manchmal einfach komisch, ungleichmäßig und witzig.
Die Gelenke sind noch nicht voll entwickelt, die Pfoten groß und dick, die Rute lang und noch wenig buschig, der Hals wie der einer Giraffe, die Ohren jene einer Fledermaus.
Bis zum Alter von einem Jahr wachsen so manche Jungtiere „irgendwie“ nach oben. Wolf bildet da keine Ausnahme. Ab dem ersten Lebensjahr ist der Hund in der Größe fertig, aber noch nicht in der Breite. Muskeln werden erst jetzt angesetzt und meist wachsen die Hunde sich erst jetzt zusammen und formen sich, sodass man dann im Alter von zwei Jahren einen ordentlich optisch harmonischen Hund hat.
Geduld, auch aus Wolf wird ein ordentlicher Hund, bestimmt nicht zu klein, wir vermuten aber auch nicht zu schwer und klobrig, sondern fein und vor allem dann, schnell.
Mit seinen grünen Augen wird er seinem Kosenamen bestimmt alle Ehre machen und einem Wolf ähnlicher sehen als einem Schäferhund.
Vom Wesen her ist Wolf das Angenehmste und Liebste was man sich vorstellen kann. Er besitzt ein mäßiges Temperament, ist somit nicht ausgeflippt und mit überschäumenden Bewegungsdrang ausgestattet. Das gestaltet seine Haltung denkbar einfach. Er läuft gerne, spielt gerne mit den anderen Hunden, schläft aber genau so gerne, wenn sich so gar nichts tun will.
Wolf ist das draußen sein durchaus gewöhnt, kennt eine Hundehütte und ist denkbar unempfindlich. Natürlich mag er auch kuscheln und kommt auch gerne ins Haus, aber wenn man ihn nicht gerade jeden Tag vor den Ofen setzt, wird er unempfindlich bleiben. Zudem zeigt er sich aufmerksam, aufgeschlossen, meldet, wenn sich Fremde nähern, hört aber auf, wenn alles seine Ordnung hat. Er ist also nicht übermäßig laut.
Wolf eignet sich durchaus für eine Familie mit Kindern, mit anderen Tieren, auch als Zweithund oder würde vermutlich auch einen Bauernhof megastark finden. Große Tiere sind ihm nicht unbekannt.
Wolf hat einen kleinen Fehler. Er besitzt nur einen Hoden, wodurch er für die Zucht nicht einsetzbar ist. Er wird trotzdem ein ganzer Rüde und wäre auch zeugungsfähig. Sollte man ihn kastrieren wollen, muss der zweite Hoden aus der Leiste geholt werden.
Durch diesen Fehler ist „Wolf“ entsprechend billiger, wird mit Papier, gechipt und geimpft abgegeben und hofft auf eine Familie oder einen Hundefreund, dem es egal ist, ob nur ein Ei im Sacki ist, oder nicht.



