Sie sind hier:

Unsere kleine Farm

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Anfahrt

Haftungsausschluss

Ah, werden ein paar denken (vermutlich jene, die mich kennen) eine neue Homepage - Na super. ( Oder auch nicht super…..!)

Jedenfalls präsentieren wir uns neu und mein Mann und ich haben uns die größte Mühe gegeben, alles auf einer Homepage unterzubringen, sodass man nicht erst durchs Internet gasen muss.

Es hat sich eigentlich nicht viel verändert. Sandy ist gleich verrückt und lautstark wie vorher, nicht umzubringen und betreibt das, was sie treibt, mit vollem Herzen.
Die Westernreiterei und die Hundezucht ist fester Bestandteil unseres Lebens. Nie könnte ich mir vorstellen, anders zu sein, in einem Büro zu sitzen, Papiere von A nach B zu schieben, und mir von irgendeinem neurotischen Chef sagen zu lassen, was ich wann wie zu tun habe. Ein schrecklicher Gedanke.
Hier in meiner paradiesischen Ecke lebe ich nach eigenem Muster, nach eigenem gut dünken, nach freiem Willen, und ich mache genau das, was mir immensen Spaß macht. Ich reite, ich trainiere Pferde und Hunde, ich züchte, haben ständig Welpen um mich, und ich bin immer für meine Familie, insbesonders für meine Kinder, da, was in der heutigen Zeit gar nicht mehr so leicht ist.

Kurz nach der Trennung von meinem damaligen Mann, suchte und fand ich diesen Hof hier in Gutenstein, inmitten des österreichischen „Klein Kanada“, eigentlich der A.... der Welt, aber genau das macht es so smart. Ich hatte nun die Möglichkeit und den Platz genau das zu tun, was ich schon immer mit eingebremster Leidenschaft, da mir die Möglichkeiten fehlten, gemacht habe. Meine Pferde selbst versorgen, reiten und trainieren, meine Hunde arbeiten, die Hunde züchten, die ich haben möchte, für meine Kids rund um die Uhr da sein, und ich muss mir von niemanden sagen lassen, was ich tun oder nicht tun soll. Ich bin Herr über mein eigenes Leben, indem meine eigenen Vorschriften gelten. Die Regeln, an die ich mich zu halten habe, habe ich selbst gemacht und irgendwie ergibt dieses Leben einen Sinn.
Wir leben im Einklang mit der Natur, genießen die Zufriedenheit, die von den Tieren ausgeht, die mit dem, was sie haben glücklich sind und nicht ständig nach mehr trachten. Diese Tiere sind dir treu ergeben und lieben dich dafür, dass du für sie da bist, sie fütterst und pflegt und versorgst wenn sie krank sind, und ihnen auch mal eine knallst, wenn sie sich absolut daneben benehmen. Diese Tiere verlassen sich auf dich, wissen, dort wo du bist, sind sie sicher und sind auch bereit, für dich zu kämpfen. Wir alle können dies auf „Der kleinen Farm" spüren.


Tiere, insbesondere Pferde und Hunde, haben mich ein Leben lang geprägt. Ich habe gelernt, auf sie zu hören, sie zu beobachten, ihre Signale richtig einzuschätzen, aber ich habe auch gelernt, mit ihnen umzugehen, ein Teil von Ihnen zu sein, sie richtig zu deuten und weiß auch, dass es unter diesen Tieren nicht immer liebevoll und zuckersüß zugeht, weswegen man mit beiden Seiten klar kommen muss. Egal ob sich die Pferde gegenseitig Tritte und Bisse zufügen, sodass einem davon das Blut vom Pelz rinnt oder die Hunde in eine Rauferei geraten, dass man sie nur noch mit harten Bandagen daran hindern kann, sich gegenseitig umzubringen. Es gibt sie auch wieder, die Momente, wo sie friedlich nebeneinander in der Sonne liegen, nicht ohne den anderen sein können und froh sind, sich zu haben.
Heute kommuniziere ich mit ihnen auf ihre Weise, dabei hört man nie auf zu lernen.


Ich glaube zu wissen, worauf es bei der Haltung und der Ausbildung von Pferden ankommt, und ich glaube auch zu wissen, welche Fehler doch immer wieder in der Hundezucht und auch in der Pferdeausbildung gemacht werden. Nein, ich bin nicht perfekt, ich mache auch Fehler, aber ich sehe diese Fehler und versuche sie kein zweites Mal zu machen. Deshalb ist unser Pferdetraining und unsere Hundezucht und Ausbildung auch so einzigartig.
Ich bin die führende Kraft auf diesem Hof, jemand, der immerzu versucht etwas zu ändern. Die Änderungen sollen Besseres bewirken, sollen zeigen, dass das Leben nicht immer in gleichen Bahnen läuft. Nicht immer gelingt mir das. Doch schon mein alter indianischer Freund sagte damals, bevor ich ihn verließ und von Kalifornien nach Österreich zurückkehrte: „ Sandy, in dir wohnt ein einzigartiger Mensch. Du bist nicht geboren, um mit der großen Masse mitzuschwimmen, sondern deinen eigenen Weg zu gehen. Geh ihn, und es wird sich vieles ändern!“
Nein, John war kein hoffnungsloser Spinner. Er war einer der wenigen amerikanisierten Indianer, die in ein Leben hineingeworfen worden sind, das sie eigentlich gar nicht wollten. Er lebte nach seiner Philosophie, war deshalb still und schweigsam, redete nicht viel, denn kaum einer hörte ihm richtig zu. Er hatte kaum Freunde, seine Familie lebte nicht mehr. Ich durfte ihn kennenlernen und habe erst später begriffen, wen ich kennen gelernt hatte. Nun, heute lebt auch er nicht mehr, aber er hat viele Worte, die ich erst heute verstehe, für mich hinterlassen.

Wir machen auf unserem Hof nichts, worüber wir nicht sorgfältig nachgedacht haben. Egal ob es sich dabei um unsere Zucht, oder um unsere Pferde und deren Ausbildung dreht. Wir arbeiten auch nicht weltverbessernd. Das geht nicht, dafür ist unsere Welt zu groß. Aber wir versuchen einige Dinge anders zu machen, Neues zu entwickeln und freuen uns riesig, wenn Andere es respektieren und schätzen und vielleicht auch für sich selbst vewenden können.
Viele kommen zu uns, und kaufen Welpen bei uns, weil sie eben von uns sind, nicht weil sie einer bestimmten Rasse angehören, sondern weil der Hund aus unserem Zwinger kommt. Und es gibt Einige, die lassen ihren Hund von uns ausbilden, weil es eben wir sind, nicht irgendeine Methode, sondern wir. Und so ergeht es uns mit den Pferde auch. Unsere Einsteller wissen, was sie an uns haben.
Mit Kritik gehen wir neutral um. Wir akzeptieren andere Meinungen genauso. Wer uns beschimpft, kennt uns meist noch nicht mal. Schade eigentlich.
Jedenfalls würden wir alle Neugierigen gerne mal auf unserem Hof begrüßen. Es gibt doch schon viele die sagen „Hey, ich war bei Sandy, auf der „Kleinen Farm!“